Legoland Billund in Dänemark: ein Freizeitpark für Familien

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Dänemark und die kleinen bunten Legosteine – das gehört zusammen wie das Meer und der Strand, wie Sommer und Sonne. Klar, dass das Legoland Billund ein Must-see im Dänemark-Urlaub ist.

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Es zählt seit Jahren zu den beliebtesten Freizeitparks in Europa: das Legoland Billund. Warum? Ganz einfach: Wir alle haben doch eine Verbindung zu den kunterbunten Steinchen. Seit 1949 gibt es Lego-Bausteine, heute gehört der dänische Konzern, der übrigens immer noch in Familienbesitz ist, zu den größten Spielzeugherstellern der Welt. Da liegt es doch auf der Hand, dass Legoland Billund in Dänemark auf der familieninternen Bucket List steht, oder?

Legoland Billund: Hier steht wirklich alles im Zeichen der kleinen bunten Steinchen ©Kathrien Arndt

Legoland Billund: Freizeitpark im Lego-Look

Wir haben es ausprobiert: Der gigantische und im Lego-Look designte Eingangsbereich lässt uns direkt bei unserer Ankunft erahnen, was uns im Park erwarten wird. Über uns Legosteine so groß wie echte Klinkersteine, dazwischen Lego-Männchen in XXL. Das Strahlen in Kjells Augen wird mit jedem Meter leuchtender. Willkommen in der Welt aus Legosteinen!

Hier sind Legomännchen so groß wie Sechsjährige – und können letztere sogar tragen… ©Kathrien Arndt

Erste Station: das Miniland, das Herzstück von Legoland Billund. Hier sind Miniaturwelten aus über 20 Millionen Legosteinen aufgebaut. Wolkenkratzer und niederländische Grachten, deutsche Schlösser, japanische Gärten und das Raumfahrtzentrum Cape Canaveral.

Zum Staunen schön: das Miniland mit seinen Miniaturbauten ©Kathrien Arndt

Da fahren Schiffe, Autos und Züge. Windräder drehen sich, Schleusen öffnen und schließen sich und auf dem Flughafen heben die Lego-Flugzeuge ab. Wir steigen in die Eisenbahn und lassen uns durchs Miniland fahren, bewundern Bauten, Brücken und Bötchen aus Lego.

Miniland, Duploland, Piratenland: Es gibt diverse Themenbereiche im Legoland Billund

Nächste Station: das Piratenland. Wir schippern in einem Piratenboot durch Grotten, lassen unsere Blicke fasziniert über gefährliche Krokodile und Haie gleiten. Über schiffbrüchige Piraten, Schatzkisten voller Gold und Kanonen. Muss ich erwähnen, dass all das aus Hunderttausenden Legosteinen gebaut wurde?

Eine Schifffahrt durch eine maritime Legowelt – das ist im Legoland Billund möglich ©Kathrien Arndt

Legoland Billund wurde 1968 direkt neben der Lego-Fabrik eröffnet. Inzwischen haben acht weitere Themenparks eröffnet, unter anderem in Deutschland, Italien und England. In jedem der Parks gibt es beeindruckende Lego-Wahrzeichen aus aller Welt und dazu noch Fahrgeschäfte im Lego-Design. Auch in Billund.  

Aufregend für Familien: die Ninjago-World

Kjell und ich steuern als nächstes die Ninjago-World an – 5.000 Quadratmeter ganz im Zeichen der Ninjas. Mit einer interaktiven Kletterwand, einem Laser-Labyrinth und dem Highlight: Ninjago – The Ride. Jetzt müssen wir unser Geschick und unsere Kräfte unter Beweis stellen: auf der Kletterwand Cole’s Rock Climb hangelt sich Kjell von Griff zu Griff, anschließend schlängelt er sich wie ein echter Ninja-Krieger durch die 30 Laserstrahlen des Laser-Labyrinth. Und danach? Setzen wir unsere 3D-Brillen auf, nehmen in einem der roten Wagen Platz und tauchen ein in die düstere Welt der Ninjagos.

Perfekt für Ninja-Fans: die Ninjago-Welt im Legoland Billund ©Kathrien Arndt

Unsere Hände verwandeln sich in Laserschwerter, wir versuchen, Feuer, Blitz und Eis zu beherrschen. Liefern uns wilde Kämpfe und weisen am Ende die Schlange The Great Devourer, die Erzfeindin der Ninjas, in die Schranken.

Dutzende Highlights im Legoland Billund

Es warten noch Dutzende Highlights im Legoland Billund: Atlantis zum Beispiel, ein Sealife-Aquarium mit echten Fischen. Das dem Wilden Westen nachempfundenen Adventure Land, das Polarland mit echten Pinguinen und diverse Fahrgeschäfte, die natürlich allesamt aussehen, als wären sie aus den kleinen bunten Steinchen erbaut worden.

Die Achterbahn namens Flying Eagle ist eins der Highlights für die ganze Familie ©Kathrien Arndt

Was uns am späten Nachmittag noch fehlt? Ich gebe es zu: Mir fehlt eigentlich nichts mehr. Aber Kjell hat noch einen Wunsch. Er möchte wie in der Beschreibung versprochen das Kribbeln im Bauch spüren, wenn sich die Achterbahn von der Adlerklippe elf Meter tief hinabstürzt. Also stellen wir uns an, sausen kurz darauf mit dem Flying Eagle an den Prärie-Tieren vorbei und von der Klippe hinunter. Spüren das Kribbeln, kreischen, sind begeistert. Und stellen uns gleich noch mal an – so aufregend war es …

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