Urlaub in Olpenitz: Nichts wie hin!

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Ende 2023 soll das Ostseeresort Olpenitz fertig sein. Aber schon jetzt können Eltern und Kinder hier tolle Familienferien verbringen – direkt an der Ostsee.

Die Sonne wirft glitzernde Sterne auf die Ostsee, es funkelt und glitzert. Ein kleiner Segler kreuzt durch die Einfahrt. „Das alles hier war jahrzehntelang Militärgebiet“, sagt ein freundlicher Mittfünfziger im Vorbeigehen und deutet mit einer Geste auf den Hafen und das angrenzende Gebiet. „Kaum zu glauben, oder?“ Ich blicke über den Hafen und versuche mir vorzustellen, wie es hier früher einmal aussah. U-Boote statt schwimmender Häuser. Kriegsschiffe statt Kapitänshäuser.

Die Ferienhäuser vom Ostseeresort Olpenitz stehen bis ans Wasser des ehemaligen Militärhafens

Ende 2023 soll das Ostseeresort Olpenitz fertig sein

Neben den Yachthäfen gibt es auch Häuser mit privatem Bootssteg

Aber das ist lange her. Seitdem der Stützpunkt im Jahr 2006 ausgedient hat, plätscherten die Planungen und Baufortschritte lange dahin, doch seit einigen Jahren passiert etwas auf dem 160-Hektar-Areal nahe Kappeln. Der Plan: Ende 2023 soll das Ostseeresort Olpenitz fertig sein. 4.400 Betten soll es dann geben, dazu noch zwei Yachthäfen mit 300 bis 400 Liegeplätzen, ein Hotel und eine Hafenpromenade. Also nahezu alles, was man braucht für gelungene Familienferien.

Ein paar Meter voraus raschelt Schilf im Wind

Am ersten Morgen trinke ich meinen Kaffee auf der hölzernen Terrasse unseres Ferienhauses. Ein paar wenige Meter voraus raschelt Schilf im Wind, das Meer gurgelt über die großen dunklen Steine. Gerade pflügt ein kleines Fischerboot durch das Hafenbecken. Dahinter lässt sich der Weidenfelder Strand im Morgendunst erahnen, der watteweich und fast schneeweiß ist.

Die letzten Ferienhäuser des Resorts stehen direkt an der Hafenausfahrt

Möwen kreischen. „Können wir los?“, unterbricht meine Tochter meine Gedanken. „Die Gegend erkunden? Und an den Strand?“ Wir wandern los und sehen: Erst etwas mehr als die Hälfte der geplanten Ferienwohnungen und -häuser ist fertig.

Auch schwimmende Ferienhäuser sind in Olpenitz eine Option für Familienferien

Ein paar flache Würfelhäuschen liegen an Schwimmstegen festgezurrt im Wasser, sogenannte schwimmende Ferienhäuser. Mein Mann sinniert laut: „Olpenitz ist zwar kein gewachsenes Dorf, es ist ein Resort, am Reißbrett entstanden. Aber es ist harmonisch und nicht allzu dicht bebaut.“ Und das größte Plus: Olpenitz ist von Wind, Wasser und Wellen umgeben!

Die Umgebung von Olpenitz: Maasholm, Kappeln, Arnis

Die Tage zwei, drei und vier verbringen wir überwiegend in unserem Feriendorf: auf unserer großen Terrasse, im Garten und am kleinen, feinsandigen Olpenitzer Strand. Wir pumpen frische Ostseeluft in unsere Lungen und lauschen den Wellen. Werfen die Angel aus und spielen Fußball oder Wikingerschach.

Nahe der Hafeneinfahrt treffen sich die Angler, besonders zur Makrelenzeit
In Maasholm gibt es frischen Dorsch direkt vom Fischkutter

Irgendwann erkunden wir auch die Umgebung: Arnis, die kleinste Stadt Deutschlands, deren grob gepflasterte Straße durch Kopfweiden und kleine, postkartenschöne Häuschen gesäumt ist. Maasholm, das winzige, an der Schleimündung gelegene Dorf, in dem man den Fischern nachmittags frisch gefangenen Fisch abkaufen kann.

Damp hat einen wunderbaren Strand

Wir fahren auch nach Damp, wo ich meine Blicke über die Bausünden hinweg auf den wunderbaren Strand und auf das Meer hinaus wandern lasse. Und immer wieder steuern wir Kappeln an der Schlei an, das nur ein paar Autominuten entfernt liegt – bewundern die Klappbrücke, die sich jede Stunde öffnet, um den Segelschiffen Einlass in das Schleirevier zu gewähren. Gehen am Donnerstag auf den kleinen, feinen Wochenmarkt und abends in die Fährschänke, in der es Dorsch und Scholle aus der Pfanne gibt und zünftiges Bauernfrühstück.

Kappeln ist das nahe Zentrum und auch gut mit dem Fahrrad zu erreichen

Olpenitz ist von Wind, Wasser und Wellen umgeben

Zurück in Olpenitz. Die Sonne verschwindet langsam hinter dem Haus, hier und da leuchten Fenster in der nahenden Dunkelheit auf, und das Meer schwappt leise über die Steine. Ich denke: Wer sich jetzt schon mal in Olpenitz einnistet, der muss die Ostsee noch nicht mit allzu vielen anderen teilen. Und wer jetzt hierherkommt, erlebt den Anfang. Und der ist ja bekanntlich etwas ganz Besonderes. Denn wie schrieb schon Hermann Hesse? Allem Anfang liegt ein Zauber inne…

Unsere Lumao-Tipps:

Die Auswahl an Unternehmungen ist groß: Das Naturerlebniszentrum in Maasholm bietet Info- und Mitmach-Veranstaltungen an, ebenso das Eckernförder Ostsee Info-Center. Auch gut: ein Besuch im Wikinger-Museum Haithabu und ein Spaziergang am Weidefelder Strand. Weitere Informationen hält der Touristikverein Kappeln bereit.

Die Ferienhäuser des neuen Ostseeresorts scheinen bis in die weite Ostsee hineinzuragen

Hier findet ihr noch mehr Geschichten aus Deutschland!

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