Ausflugstipp: Europas größtes Lichterfestival im Serengeti-Park Hodenhagen

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In Europas größtem Lichterfestival – im Serengeti-Park Hodenhagen – warten nicht nur über 1.000 beeindruckende Lichtobjekte auf euch, sondern mit der Elite-Safari auch ein exklusiver Blick hinter die Kulissen!

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Das Lichterfestival im Serengeti Park kann man noch bis 02.03.25 jeden Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag von 17:00 h bis 21:30 h besuchen.
Der Eintritt kostet 22,50 Euro für Erwachsene, Kinder zwischen 3 und 12 Jahren zahlen 16,50 Euro.
Fahrgeschäfte und Tierbereiche bleiben während des Lichterfestivals geschlossen. Für die Kinder und zum Aufwärmen hat zusätzlich die Indoorsafari, ein Spielplatzhaus, geöffnet.
Exklusives Erlebnis für alle Übernachtungsgäste im Winter (November bis März): Die Elite-Wintersafari! Dauer: ca. 90 Minuten
Preis: 37,50 € p. Person

„Guck mal diese riesigen Dinos – so einen will ich auch für unseren Garten“. Ehrfürchtig stehen die Zwillinge (9) vor den meterhohen Urzeitriesen und staunen. „Aber guck mal, da hinten gibt es auch einen gigantischen Oktopus“, ruft meine Tochter und rennt los.

Mehr als 1.000 Lichtobjekte stehen im Serengeti-Park am Wegesrand ©Anna Volkenborn

Lichterfestival im Serengeti-Park: mehr als 1.000 Lichtobjekte

Dinos neben Oktopussen? Was unmöglich klingt, ist beim Lichterfestival im Serengeti-Park in Hodenhagen bei Hannover völlig normal. Denn die mehr als 1.000 Lichtobjekte tauchen den Park mit über 10.000 LED-Lichtern in magisches Licht. Als wir auf dem zwei Kilometer langen Rundweg durch fünf fantastisch gestaltete Themenwelten spazieren, begegnen uns nicht nur Dinos und Oktopusse, sondern noch viele weitere exotische Tiere, Waldbewohner, Insekten, Pilze und sogar mexikanische Totenköpfe.

Die Lichterfestival-Figuren sind bis zu acht Meter hoch ©Anna Volkenborn

Immer wieder bleiben wir stehen, schießen Fotos und bewundern die vielen Details. Nach dem fast zweistündigen Spaziergang ist uns dann aber ganz schön kalt. Wie gut, dass es am Ende des Rundwegs frische Waffeln mit heißen Kirschen und Vanillesauce an den Gastroständen gibt.

Heiße Snacks gegen kalte Temperaturen – das ist hier Programm ©Anna Volkenborn

Vollgefuttert und mit roten Wangen schlendern wir schließlich zum Ausgang, die Zwillinge gähnen schon. Wie gut, dass wir es nicht so weit haben, denn wir übernachten in einer der supergemütlichen Jambo-Lodges, die direkt an den Park grenzen.

Jambo-Lodge: Übernachtung im Serengeti-Park

Da wir bei unserer Ankunft nur schnell unseren Koffer in der Lodge abgestellt haben, bleibt erst jetzt Zeit, unser Heim für eine Nacht in Ruhe anzuschauen. Viel Holz, warme Farben und viel Platz für maximal 4 Personen bietet die Jambo-Lodge.

Klein und urig: die Jambo-Lodges im Serengeti-Park ©Anna Volkenborn

Die Zwillinge suchen wie immer als erstes ihre Betten aus. „Ich schlafe oben bei dem kleinen Löwen“, bestimmt meine Tochter. Mein Sohn hat es sich derweil schon mit einem Buch auf dem Sofa im Wohnzimmer gemütlich gemacht, während ich unsere Sachen auspacke. Zwei Runden Uno und ein Hörspiel später schlummern die Kinder in ihren Betten, und auch ich falle nach einer warmen Dusche müde ins bequeme Bett.

Gemütlich, praktisch und für Familien geeignet: die Serengeti-Park-Lodges ©Anna Volkenborn

Am nächsten Morgen sind die Kinder früh wach und drängeln, dass sie endlich zum Frühstück wollen. Eigentlich haben wir mittlerweile ein Alter erreicht, in dem wir alle gern mal ausschlafen am Wochenende. Aber heute haben wir etwas besonderes vor. Nach dem Frühstück im parkeigenen Restaurant „Manyara“ wartet nämlich ein Kleinbus zur Winter-Elite-Safari auf uns. 

Nicht nur für Kinder aufregend: die Winter-Elite-Safari ©Anna Volkenborn

Highlight für Eltern und Kinder: die Winter-Elite-Safari

Unser Guide und Fahrer Andreas erzählt kurz, was uns in den nächsten 90 Minuten erwartet. „Seid Ihr bereit, ein Nashorn zu streicheln?“, fragt er. Die Zwillinge machen große Augen. „Wirklich?“, flüstert mein Sohn. „Wie sich das wohl anfühlt?“ Unruhig rutschen die beiden auf ihren Sitzen herum. Dann geht´s los! „Ich denke wir haben Glück und sehen sogar ein paar Tiere draußen auf den Wild-Arealen“, meint Andreas. Und tatsächlich: Unterwegs begegnen uns Antilopen, Strauße, Damwild und schottische Hochlandrinder, bevor unser Kleinbus vor dem Nashornstall zum Stehen kommt.

Einmal ein Nashorn streicheln – das ist Teil der Winter-Elite-Safari ©Anna Volkenborn

Vorsichtig schauen die Kinder um die Ecke. Sie können kaum glauben, dass sie jetzt wirklich ein Nashorn streicheln dürfen. „Ohhh, wie süß, guck mal Mama“, ruft meine Tochter ganz verzückt, als sie ein kleines Nashorn entdeckt. Und während uns die Tierpfleger erstaunliche Fakten über die Riesen mit dem Horn erzählen, streicheln die Kinder mit leuchtenden Augen ein Nashornbaby. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Nashörner bis zu 55 Stundenkilometer schnell laufen – und damit unter den Säugetieren, die über eine Tonne wiegen – die schnellsten sind? Auch ich bin sehr beeindruckt.

Klein und knuffig: das Nashornbaby im Serengeti-Park ©Anna Volkenborn

Unser nächster Stopp machen wir bei den Zwergflusspferden, auch hier dürfen wir die Tiere aus nächster Nähe anschauen und beim Füttern zusehen, bevor wir zum Abschluss meine Lieblingstiere – die Elefanten – besuchen. Geduldig hören wir zu, was uns die Elefantenpflegerin erzählt, aber insgeheim schielen wir alle auf die bis oben mit Äpfeln und Möhren gefüllten Eimer, die vor uns stehen. Und dann dürfen wir die Dickhäuter füttern und sie am Rüssel streicheln. Was für ein unvergessliches Erlebnis!

Noch ein Highlight: Elefanten füttern! ©Anna Volkenborn

Viel zu schnell gehen die 1,5 Stunden vorbei. Im Bus reicht unser Fahrer noch ein großes Straußenei herum, damit die Kinder es aus der Nähe betrachten können. Das hinterlässt Eindruck: „Da kann man ja eine riesige Pfanne Rührei draus machen!“, lacht meine Tochter.   

Im Durchschnitt wiegt ein Straußenei 1,5 kg und entspricht damit etwa 20 bis 25 Hühnereiern ©Anna Volkenborn

Zurück am Parkplatz. „Das war so schön, können wir bald mal wieder herkommen?“, fragen die Zwillinge, als ich den Koffer ins Auto lade. Ich finde, das ist ein ziemlich guter Plan!

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