Man sollte es unbedingt tun. Das Auto stehenlassen und den Zug nehmen, aber natürlich nicht irgendeinen, sondern: die Döllnitzbahn, die auch Wilder Robert genannt wird. Warum ihr euch dieses Highlight nicht entgehen lassen solltet? Wir verraten es euch!

Mit der Schmalspurbahn durch Sachsen
Zum einen natürlich, weil der Wilde Robert an sich schon die Zugreise wert ist. Die schwarz-rote Lokomotive erinnert an Lok Emma von Lukas, dem Lokomotivführer. Sie rattert schon seit über 140 Jahren mit ihren flaschengrünen Waggons durch die zauberhafte Landschaft im Norden von Sachsen. Los geht die Reise in Oschatz: Ein lautes Pfeifen, dann steigt Rauch auf und eure Zeitreise beginnt. Die Schmalspurbahn setzt sich in Bewegung, schnauft vorbei am O-Schatz-Park, einem Familien-, Tier- und Freizeitpark, an historischen Häusern und dem Rosensee. Nach 20 Minuten Fahrt öffnet sich die Landschaft, dann verlässt die Döllnitzbahn die Kleinstadt in Richtung Mügeln und taucht in die Wiesen- und Auenlandschaften des Döllnitztales. Wunderschön – und auch ein Grund, diese Eisenbahnfahrt zu unternehmen!

Nach ca. 15 Kilometern erreicht der Wilde Robert Mügeln, den ehemals größten Schmalspurbahnhof Deutschlands, danach gehts nach Glossen und Kemmlitz, letzteres ist Heimat des Café Volldampf, in dem es leckeren Kuchen gibt.
Von Oschatz nach Kemmlitz mit der Döllnitzbahn
Noch ein Argument für einen Ausflug zum Wilden Robert: Im Oschatzer Südbahnhof könnt ihr euch Bahn und Landschaft in Miniformat anschauen, denn hier befindet sich eine Modellanlage der Strecke von Mügeln nach Oschatz (geöffnet an ausgewählten Fahrtagen von 10 bis 17.00 Uhr). Das Hamburger Miniaturwunderland in Miniformat – ebenfalls sehr liebevoll und detailreich gestaltet.

Unser Tipp: Werft vor eurem Besuch einen Blick auf die Website der Döllnitzbahn, denn sie bietet viele Sonderfahrten an – an Ostern und an Pfingsten, zu Halloween, im Advent etc.



















