Familienurlaub: Ab auf die Alm!

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Unser Rezept gegen Alltagsstress? Nistet euch bei nächster Gelegenheit mal in einer Almhütte ein. Warum – das verraten wir euch hier!

Ihr habt euch noch nie zwischen knarzenden und duftenden Holzwänden einquartiert? Ihr habt noch nie fürs Frühstück Holz gehackt und den Kuhglocken beim Läuten zugehört? Dann solltet ihr jetzt unbedingt weiterlesen. Denn wir verraten euch etwas: Ihr müsst dringend mal raus aus dem Alltag – und rauf auf die Hütte.

Im Hüttenurlaub garantiert: Kinderlachen statt Alltagsstress ©stock.adobe.com/kristall

Familienurlaub auf der Alm – das ist das perfekte Rezept gegen Alltagsstress, gegen Zeitmangel und ein Übermaß an Handy-, Computer- oder Playstation-Konsum. Denn wer eine Woche oder zwei in einer abgelegenen Almhütte verbringt, ist 24 Stunden am Tag umgeben von unberührter Natur. Der schnuppert von früh bis spät frische Landluft, kann ungestört auf Grashalmen kauen, Almwiesen runterrollen oder im Winter durch unberührte Schneelandschaften stapfen. Der kann kochen und lesen. Kühe streicheln und zum nächsten Bach wandern.

Auch im Winter wie geschaffen für einen Familienurlaub: Almhütten ©stock.adobe.com/GHotz

Raus aus dem Alltag, rauf auf die Hütte

Ob einfache Sennhütte, bewirteter Bauernhof, urige Jagdhütte oder komfortables Almchalet: Wer sich im Urlaub in einer Almhütte einquartiert, hat in der Regel gemütliche Tage vor sich. Wir nennen euch sieben Gründe, die für einen Hüttenurlaub sprechen.


1) Unberührte Natur – direkt vor der Hüttentür

Der absolute Trumpf aller Almhütten: Ab dem ersten wachen Moment am Tag seid ihr inmitten der unberührten Natur. Einfach Hüttentür aufmachen und erstmal eine Brise frische Almluft in die Lungen pumpen. Bei gutem Wetter könnt ihr sogar den ersten Morgenkaffee oder -kakao auf der Hüttenbank trinken. Wir versprechen euch: Er schmeckt nirgendwo so gut wie hier!

Wer sich in einer Almhütte einquartiert, ist von morgens bis abends von Grün umgeben ©stock.adobe.com/Stgrafix

2) WLAN? Fehlanzeige!

Auf den meisten Almhütten gibt es zwar Handy-Empfang, aber WLAN? Das könnt ihr euch abschminken. Der Vorteil: Auch euer Nachwuchs wird seine Blicke nach kurzer Zeit vom Display abwenden und sie die Hügel und Berge hinaufschweifen lassen. Und genau in jenem Moment beginnt der Urlaub auf der Almhütte.

3) Noch ein Trumpf: die himmlische Ruhe

Es ist schon erstaunlich: Zu Hause nehmen wir den Lärmpegel, der uns beständig umgibt, kaum noch wahr. Autos, die in der Ferne vorbeibrausen, hin und wieder ein Hupen, lärmende Nachbarn – kaum eine Minute, in der uns diese Geräusche nicht umgeben und begleiten. Doch hier – auf der Almhütte – ist es still. Fast beunruhigend still. Vögel zwitschern, aus der Ferne ist das Gebimmel von Kuhglocken zu hören. Ansonsten: Stille. Unser Tipp: Hört euch das mal ganz genau an.

Fast wie bei Heidi und Großvater Almöhi: Alltag auf der Almhütte ©stock.adobe.com/romy mitterlechner

4) Spielen statt fernsehen

Immer gut für Familien: gemeinsame Spieleabende ©stock.adobe.com/DavidPrado

Auf vielen Almhütten kommt man gar nicht in die Versuchung, sich vom Fernseher mit schlechten Nachrichten berieseln oder unterhalten zu lassen. Denn meist gibt es gar keinen Fernseher! Deshalb unser Tipp an alle, die sich in einer Almhütte einnisten: Nehmt unbedingt die Lieblingsfamilienspiele mit! Denn jeden Abend steht ihr vor der Frage: Spielen wir Kniffel, Uno, Monopoly oder vielleicht auch mal Mensch-ärgere-dich-nicht? Am besten, ihr packt gleich eine größere Spielesammlung ein!

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5) Back to the basics

Wer eine einfache Almhütte ohne Strom mietet, muss natürlich allerhand in Kauf nehmen. Zwischen dem ersten Streichholz und dem Kaffee am Morgen kann gut und gerne eine Stunde liegen, schließlich müsst ihr erstmal das Feuer im Herd zum Knistern bringen.

Keine Sorge: Die Küche ist nicht immer so basic ausgestattet… ©stock.adobe.com/Piotr Pokojski

Und für die wohlige Wärme in der Stube muss man richtig ackern – beim Holzhacken. Aber wir versprechen euch: Es gibt kaum etwas Schöneres, als nach getaner Arbeit dem Feuer beim Knistern zuzuhören und stundenlang mit den Kids in (Bilder-)Büchern zu schmökern.

6) Urlaub mit Weitblick

Für manche (Kinder) ist es ein magischer Moment: Sie heben ihre Blicke, lassen sie etwas orientierungslos umherschweifen – und stellen irgendwann fest: Da ist ja gar nichts: keine Häuserschluchten, an denen sie sich festhaften können, keine Autos, die sie mit ihren Blicken verfolgen könnten. Hier auf der Alm kann man seine Augen umherwandern lassen und in die Ferne richten. Der Alltag im Tal wird ganz klein und unwichtig. Unser Tipp: Ruht eure Augen mal aus und schärft den Blick für die Kleinigkeiten.

Gut für Körper und Seele: frische Luft und freie Sicht ©stock.adobe.com/rcaucino

7) Lebensmittel: natürlich und aus der Nähe

Die Milch kommt von den Kühen, die auf der Nachbaralm weiden, der Käse wurde mit viel Liebe und Erfahrung auf dem nahegelegenen Bauernhof hergestellt. Und auch der deftige Almspeck und das frische Brot mit goldgelber Wiesenbutter stammt von den Höfen aus der Umgebung. Zu einem Almurlaub gehören frische und regionale Lebensmittel. Das klingt in euren Ohren ein bisschen kompliziert? Wir verraten euch: Das klingt in erster Linie lecker, so lecker, dass ihr euch schwertun werdet, wieder im Supermarkt einkaufen zu gehen …

Leckere und regionale Lebensmittel und so ein Ausblick: Da will man gar nicht mehr abreisen! ©stock.adobe.com/Bernadett

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