Es ist kein Geheimnis, dass die Promidichte in Berlin hoch ist. Ob Stars und Sternchen aus TV, Politik oder Sport – hier tummelt sich das Who`s who der Szene. Es gibt aber einen Ort in der Hauptstadt, da trifft sich alles, was Rang und Namen hat: im Madame Tussauds Berlin, dem legendären Wachsfigurenkabinett direkt Unter den Linden. Dieses Wachsmuseum ist ein Muss bei einem Städtetrip für Eltern mit etwas größeren Kindern – und unterscheidet sich definitiv von allen Museen, die ihr als Familie bislang besucht habt. Der größte Unterschied: Eure Kids werden von der ersten Sekunde an hellauf begeistert sein.

Eine top Attraktion für Kinder und Erwachsene: Madame Tussauds
Am Eingang begrüßt euch Ed Sheeran mit seiner Gitarre, gleich dahinter entführen euch Josephine Baker und Marlene Dietrich in die Goldenen Zwanziger. Dieses Trio macht eines sofort klar: Hier kommen Kinder, Eltern und Großeltern auf ihre Kosten, hier wird der Spagat geschafft zwischen historischer Prominenz und Megastars der heutigen Zeit, zwischen Berliner Größen und internationalen Berühmtheiten.

Dafür sorgen verschiedene Themenbereiche wie „Berlin 100“, wo wächserne Abbilder von John F. Kennedy, Nina Hagen, Angela Merkel und Klaus Wowereit die prägendsten Momente der letzten 100 Jahre Berliner Geschichte lebendig werden lassen, über „Kultur“ mit weltberühmten Schriftstellern, Komponisten und anderen Persönlichkeiten bis hin zu Themenwelten wie „Fußball“, „Tatort“, „Fashion“, „Musik“ und „Berühmte Frauen“.

Bei letzterem Themenbereich, zwischen Alice Schwarzer und Hildegard Knef, gibt sich übrigens auch die Namensgeberin dieses Berliner Kult-Orts die Ehre: Marie Tussaud, Mutter aller Wachsfiguren und Gründerin des ersten Madame Tussauds 1835 in London.
Der berühmteste Fotospot in Berlin: das Wachsmuseum
Der wichtigste Tipp überhaupt: Nehmt unbedingt euer Smartphone oder eure Kamera mit, denn fotografieren, posieren und anfassen ist hier ausdrücklich erwünscht. Klar könnt ihr euch einfach für ein Familienfoto neben Brad Pitt, Taylor Swift, Justin Bieber und Co stellen, aber viele Szenerien laden zu einem interaktiven Fotoshooting mit euren Lieblingsstars ein.

Schnappt euch die bereitstehenden Requisiten und Verkleidungen und grölt mit Udo Lindenberg und Wincent Weiss ins Mikro, tanzt mit Marylin Monroe über dem Luftschacht, legt euch wahlweise zu Sigmund Freud auf die Couch oder zu Tatort-Rechtsmediziner Jan-Josef Liefers auf die Stahlliege und lasst euch von Sonja Zietlow zum neuen Dschungelkönig krönen.

Neben all dem Spaß mit den täuschend echt aussehenden Figuren geht es – eben typisch Museum – auch um die Vermittlung von Wissen, Geschichte und Allgemeinbildung: Schilder neben den Figuren verraten, um wen es sich handelt und warum ihr ihn oder sie kennen(lernen) solltet.
Ständig im Wandel: die Themenbereiche im Berliner Wachsfigurenkabinett
Wie lange dauert ein Besuch bei Madame Tussauds? Und lohnt es sich, ein zweites oder drittes Mal in das Wachsfigurenkabinett zu gehen? Wir raten euch: Plant circa zwei Stunden ein, dann habt ihr ausreichend Zeit für Selfies in allen Themenbereichen.

Und ja, ihr solltet unbedingt zu Wiederholungstätern werden, denn es kommen immer wieder neue Wachsfiguren und Kulissen hinzu. Bestes Beispiel: der neue Bereich „Babylon Berlin“, der auf der TV-Serie basiert und in dem Meret Becker und andere Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem Cast zu finden sind. Was die neue Szenerie noch deutlich macht: Jedes Madame Tussauds hat auch einen lokalen Bezug. Wie praktisch also, dass es das Wachsfigurenkabinett nicht nur in Berlin, sondern ebenfalls in Amsterdam, London, Wien und vielen weiteren Standorten gibt. Alles Städte wie geschaffen für einen Citytrip mit Kindern – und die erste Familienattraktion auf der Bucket-List steht jetzt wohl auch schon fest, oder?














