Mallorca: Fünf tolle Strände für Familien

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Mehr als 180 Strände und Buchten verteilen sich auf Mallorcas 560 Kilometer lange Küste. Endlose Traumstrände, kleine sandige Nischen, gewaltige Felsenbuchten. Lumao hat sich auf die Suche nach schönen Stränden für Familien gemacht: Hier kommen unsere fünf Favoriten!

1. Cala Portals Vells

Es gibt Familien, die reisen nur aufgrund dieser drei Buchten nach Mallorca. Die landen in Palma und machen sich schleunigst auf den Weg – in die Cala Portals Vells. Denn hier haben sie drei Bilderbuch-Buchten auf einen Schlag.

Die Cala Portals Vells bieten alles, was zu einem perfekten Strandtag gehört: Sand, Felsen, seichtes Wasser, bunte Fische

Der Pinienwald duftet, die Bäume krallen ihre Wurzeln fast bis ans Ufer in den trockenen Boden. Dazwischen graben sich die Buchten ins Land, kleine Nischen, in deren Scheiteln sich sandige Flächen ausbreiten, eine kaum breiter als 20 Meter. Und die verbunden sind durch flache Felsen, auf denen ihr wunderbar euer Handtuch ausbreiten könnt.

In den Höhlen befindet sich ein historischer Altar

Die Buchten von Portals Vells machen süchtig. Die Liegestühle, die hier gemütlicher scheinen als anderswo, die zauberhaften Sonnenschirme aus Stroh, die schattenspendenden Pinien, das Wasser, das mal türkis, mal tief dunkelblau schimmert und die warmen Felsen.


Lage: im Südwesten der Insel, rund 5 Kilometer südlich von Magaluf;
Infrastruktur: Imbiss, Sonnenschirme, Tretboote, im mittleren Strandabschnitt FKK

Unser Lumao-Fazit:

Diese drei Strandnischen sind sehr gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet, da das Meer hier nur ganz langsam tiefer wird.

2) Cala Mesquida

Möwen kreischen, dunkle Kormorane torkeln im Wind, und in der Ferne hört man Ziegen meckern. „Die laufen in den Dünen herum und zwischen den Aleppokiefern dort hinten“, erklärt der junge Blonde hinter der Bar. Er deutet in die Richtung, aus der das Gemecker kommt und ergänzt, dass hier die größte Möwen- und Kormoranpopulation der Baleareninseln herumflattere.

Ein Traum von Strand: Die Cala Mesquida ist etwa 300 Meter lang und rund 120 Meter breit

Deshalb steht die Cala Mesquida unter Naturschutz – der Strand, der Wald rundherum und die Dünen, die sich in Windrichtung wellen.

Ein Traum: der puderzuckerweiche Sand

Letztere lassen die im Nordosten Mallorcas gelegene Cala Mesquida fast ein wenig friesisch wirken. Doch wer von hier aus seinen Blick über Strand und Meer schweifen lässt, der wird zwangsläufig eher an die Karibik denken. Denn der Sand ist genauso weiß wie auf fernen Palmeninseln. Und wer genug hat vom Bilderbuch-Strand, folge vom östlichen Ende des Strands aus den lila Markierungen: Der Wanderweg führt an Felsenbuchten vorbei und durch Wälder, ist drei Kilometer lang und endet in die Nachbarbucht Cala Agulla.

Lage: im Nordosten, nahe Cala Ratjada;
Infrastruktur: Strandbar, Sonnenschirme, Tretboote, Tauchschule, im Osten des Strandes FKK

Unser Lumao-Fazit:

Das Wasser gleitet sanft und türkis ins Meer, daher ist auch dieser Strand super für Familien mit kleinen Kindern geeignet.

3) Sa Foradada

Zugegeben, der Strand in der Nähe ist steinig und winzig, um genau zu sein, ist er nicht mal halb so groß wie ein Fußballfeld. Dafür verirren sich aber auch keine Menschenmassen an diesen Ministrand an Mallorcas Westküste: nach Sa Foradada.

Unverkennbares Merkmal der Bucht namens Sa Foradada: das Loch in der Felswand

Dabei hat die Bucht im Schatten des Kliffs Na Foradada (übersetzt: die Durchlöcherte) wirklich einiges zu bieten: Warme Felsen, die wie geschaffen sind für ein Sonnenbad. Eine bunte Unterwasserwelt. Die perfekte Aussicht auf den berühmten Lochfelsen. Und die schönste Bucht-Bar weit und breit.

Der Weg hinunter in die Bucht dauert rund eine halbe Stunde

Also los: Zieht euch festes Schuhwerk an – die Wanderung hinunter in die Bucht und zur Strandbar ist nämlich nichts für Flipflops (keine Sorge: Fünf-, Sechsjährige können den Weg locker mitgehen!). Und packt am besten noch ein schickes Sommerkleid ein, denn Michael Douglas‘ Finca liegt nur eine Felsnase weiter, und auch er hat die Bar ‚Sa Foradada‘ ins Herz geschlossen …

In der Bar Sa Foradada besonders empfehlenswert: die hausgemachte Paella

Lage: in der Nähe von Deià im Inselwesten. Abbiegung von der Straße 710 bei ‚Son Marroig‘, dem ehemaligen Herrenhaus des österreichischen Erzherzogs Ludvig Salvator, von dort zu Fuß;
Infrastruktur: keine

Unser Lumao-Fazit:

Die Sa Foradada ist ein Highlight, allerdings eher für Familien mit Kindern ab fünf, sechs Jahren. Die können hier wunderbar schwimmen und schnorcheln!

4) Cala Petita

Cala Petita? Auch alteingesessene Mallorquiner zucken meist die Schultern, wenn sie nach dieser kleinen Bucht gefragt werden. Dabei ist die Antwort ganz schlicht und lässt sich sogar in Zahlen ausdrücken: 39°32,8′ Nord, 003°21,4′ Ost. Die kleine Bucht im Inselosten findet sich am besten mithilfe dieser Koordinaten. Denn der Feldweg, der hinter den letzten Häusern von Porto Christo Richtung Meer abbiegt, ist leicht zu übersehen.

Hier ist der Name Programm: Die Cala Petita ist wirklich klein

Doch nach der etwas mühseligen Anfahrt und dem letzten, halben Kilometer, den man nur zu Fuß zurücklegen kann, entschädigt die Cala Petita für alle Mühen.

Das Wasser glitzert in sämtlichen Blautönen

In der schmalen, von Felsen gesäumten Bucht gibt es keine Häuser, nur stille, schroffe Klippen, einen rund 20 Meter langen Strand und wenige, wirklich sehr wenige Badegäste. Was die hier tun? Sich sonnen, schnorcheln, die Ruhe genießen. Und die ganz Mutigen klettern ein paar mal am Tag am Südufer entlang bis zu einem Felsen, der sich dort vier, fünf Meter hoch über das tiefe Meer erhebt – und springen hinunter …

Lage: auf der PMV 4023 von Porto Christo Richtung Son Servera, nach ca. 650 Metern rechts, nach 250 Meter weiter geradeaus auf einem Feldweg, der nach weiteren 250 Meter endet. Von hier aus geht es auf einem schmalen Pfad rund 500 Meter weit Richtung Osten;
Infrastruktur: keine Am besten eine Kühltasche mitnehmen mit …

Unser Lumao-Fazit:

Eine tolle Bucht für die ganze Familie! Die einen sonnen sich oder planschen im seichten Wasser, die anderen schnorcheln oder springen von den Felsvorsprüngen ins Meer.

5) Cala Pi

Zwei Felsnasen, an deren steile Ufer sich Pinien und wilde Macchia krallen, dazwischen eine Bucht, fast schon ein Fjord, der sich schlangenförmig 500 Meter tief ins Land gräbt: das ist die Cala Pi.

Die Cala Pi an Mallorcas Südküste: Steilküste trifft Traumstrand

Früher hatten die Fischer hier das Zepter in der Hand, davon zeugen noch die alten Bootsschuppen am Westufer. Doch längst haben Einheimische und Urlauberfamilien die ziemlich genau 140 Meter Sandstrand übernommen.

Mittendrin: eine zauberhafte Strandbar

Sie baden in dem Meer, das immer ein wenig wirkt wie ein großes, natürliches Schwimmbad, sie wippen zu den Klängen, die leise aus den Boxen der Strandbar dringen. Und sie schnappen die Pinienduft-Wolken auf, die von den Hängen hinunterwehen.

Und abends? Sitzen sie vor den Fischerschuppen und nippen an einer Pina Colada. Oder sie stapfen die steile Treppe hinauf in den Ort und suchen ein Restaurant. Unser Tipp: Durchquert das kleine 500-Seelen-Dorf, kehrt zum Beispiel in die Taverna La Paleta ein (sie wirkt ein bisschen unscheinbar, aber die deutsche Wirtin Dana Winterstein und ihr Koch zaubern internationale Köstlichkeiten zu fairen Preisen auf den Tisch) und denkt darüber nach, welcher der Strände der allerschönste ist!

Die Cala Pi zählt zu den schönsten Buchten der Insel – und erinnert an die Karibik

Lage: im Inselsüden, von Llucmajor gut 20 Kilometer entfernt;
Infrastruktur: Strandbar, im Ort oberhalb des Strandes weitere Restaurants

Unser Lumao-Fazit:

Die Cala Pi ist top für die ganze Familie – und besonders beliebt bei Eltern, die einen Strandtag gern zusammen mit ihrem Nachwuchs bei schöner Musik und einem Sundowner ausklingen lassen.

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