Erste Hilfe im Familienurlaub: Diese zehn Dinge gehören in eure Reiseapotheke

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Ihr möchtet für alle Eventualitäten gewappnet sein? Lumao verrät euch, was zwingend in eure Notfall-Kit gehört!

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Ob Strand oder Berge, ob Deutschland- oder Fernreise: Ein sorgloser Familienurlaub beginnt mit der richtigen Vorbereitung – und mit dem Wissen, dass auch in den Ferien nicht zwingend alles rund, sprich: gesund läuft. Deshalb gehört die Reiseapotheke auch zu den wichtigsten Basics im Familienurlaub. Mit ihr erspart ihr euch unterwegs möglicherweise unnötigen Stress, denn nichts bringt einen erholsamen Urlaub schneller in Schieflage als ein verdorbener Magen oder ein Sonnenbrand. Ein durchdachtes Notfall-Kit verspricht da oft schnelle Hilfe. Wir von Lumao verraten euch, welche zehn unverzichtbaren Dinge in die Reiseapotheke gehören, damit ihr in eurem Familienurlaub für alle Eventualitäten gewappnet seid.

Wer die wichtigsten Medikamente dabei hat, ist gut gewappnet ©stock.adobe.com/liveostockimages

1. Schmerz- und Fiebermittel für Kinder und Erwachsene: Erste Hilfe bei kleinen Beschwerden

Ob Kopfschmerzen nach einem langen Tag am Strand, leichtes Fieber, Zahn- oder Ohrenschmerzen – Schmerzmittel sind echte Alleskönner in der Reiseapotheke. Beim Packen unbedingt darauf achten, dass sowohl Präparate für Erwachsene als auch kindgerechte Medikamente mit im Set sind – Paracetamol ist beispielsweise erst für ältere Kids geeignet. Für die Kleinen sind Fiebersäfte oder Zäpfchen in altersgerechter Dosierung die bessere Wahl.

2. Durchfall- und Verdauungsmittel: Schutz vor Magen-Darm-Problemen am Urlaubsort

Magen-Darm-Infekte sind die übelste Art, sich die Laune und den Familienurlaub zu verderben. Leider braucht es dafür meist nicht viel: eine andere Küche, verunreinigtes Wasser – und schon können Magen und Darm empfindlich reagieren.
Elektrolytpulver zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes bei Durchfall ist besonders bei Kindern wichtig. Dazu ein mildes Durchfallmittel wie Kohletabletten oder Präparate mit Pektin. Auch ein probiotisches Reisepräparat kann helfen, das Darmmilieu zu stabilisieren. Für die Kleinen gibt es spezielle Elektrolytlösungen mit kindergerechtem Geschmack.

Eine echte Qual für Groß und Klein: Magen-Darm-Infekte ©stock.adobe.com/Katrina Miller

3. Wundversorgung und Pflaster: Schnelle Hilfe bei Schürfwunden und kleinen Unfällen

Kinder haben oft schneller blaue Flecken und Blessuren, als man „Achtung!“ rufen kann. Besser, man verlässt die Urlaubsunterkunft daher nie ohne eine gute Grundausstattung in Sachen Wundversorgung. Dazu gehören neben (wasserfesten) Pflastern in verschiedenen Größen auch ein Wundspray, sterile Kompressen und Verbandszeug, eine kleine Schere, eine Pinzette für Splitter sowie eine Wundsalbe. Auch ein Fläschchen Sterillium und Einmal-Handschuhe sind hilfreich. Mit diesen Basics könnt ihr einen Muschelschnitt am Fuß oder ein aufgeschürftes Knie super selbst versorgen.



4. Sonnenschutz und Mittel gegen Sonnenbrand: Optimaler Hautschutz für die ganze Familie

So schön die Sonne auf dem Meer glitzert, sie wird viel intensiver dadurch! Außerdem hat die Urlaubssonne in südlicheren Regionen oft mehr Kraft als zu Hause. Ein hochwertiger Sonnenschutz mit ausreichendem Lichtschutzfaktor ist daher unverzichtbar. Für Erwachsene ist je nach Urlaubsort mindestens LSF 30 angebracht, für Kinder besser LSF 50+. Und abends solltet ihr unbedingt ein After-Sun-Produkt auftragen oder – bei Sonnenbrand – ein Gel oder eine Lotion mit Aloe Vera. Für empfindliche Kinderhaut gibt es besonders verträgliche Produkte, die auch beim Schwimmen zuverlässigen Schutz bieten. Und noch ein Tipp: Bei schnell reizbarer Haut sind spezielle UV-Kleidung und eine Kopfbedeckung sehr sinnvoll.

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf Sonne, daher ist es wichtig, einen hohen Lichtschutzfaktor zu wählen ©stock.adobe.com/Julia

5. Insektenschutz und Mittel gegen Stiche: Vorbeugen und Lindern von lästigen Quaddeln und fiesem Juckreiz

Eine einzige Mücke im Schlafzimmer kann die Nacht zum Albtraum machen – vor allem, wenn Familienmitglieder mit heftigen Schwellungen und starkem Juckreiz auf Stiche reagieren. Ob am See oder im Wald: Ein wirksames Insektenschutzmittel hält die Mini-Plagegeister auf Abstand. Unser Tipp: Wählt für eure Kinder besser mildere Varianten, auch ein spezielles Mückenarmband kann unterstützen. Ergänzend solltet ihr Mittel gegen Juckreiz – beispielsweise Fenistil Gel oder Combudoron – mit in die Reiseapotheke packen. Praktisch sind auch Stichheiler, die durch Wärme den Juckreiz lindern und ohne Chemie auskommen.

6. Medikamente gegen Reiseübelkeit: Entspannt unterwegs sein

In Serpentinen den Berg hinauffahren, auf der schaukelnden Fähre oder im Flieger Richtung Horizont sausen: Kinder und Erwachsene reagieren darauf manchmal mit Übelkeit. Damit sich niemand spuckend über die Reling oder aus dem Autofenster hängen muss, sollte man spezielle Kaugummis, Tabletten oder Pflaster gegen Reiseübelkeit im Gepäck haben. Für Kinder gibt es Präparate, die bereits vor Reiseantritt eingenommen werden sollten, um den Magen für die Reisedauer zu beruhigen. Manche Familien schwören auf natürliche Alternativen wie Ingwerbonbons und spezielle Akupressur-Armbänder, die sehr wirksam gegen Reiseübelkeit sein sollen.

Symptome von Reiseübelkeit: Übelkeit, Erbrechen, Blässe, Unwohlsein und mehr ©stock.adobe.com/Robert Kneschke

7. Erkältungsmedikamente: Gut vorbereitet auf Klimaanlagen und Wetterwechsel

Da freut man sich seit Wochen darauf, am Zielort aus dem Flieger zu steigen – und beginnt den Familienurlaub mit einem kräftigen Niesen. Ob im Flugzeug oder im Hotel: Klimaanlagen und Temperaturunterschiede können schnell zu einer Erkältung führen. Wer die Ferien ungern mit laufender Nase verbringt, packt für die ganze Familie lieber Nasenspray und abschwellende Nasentropfen ein. Wenn sich der Infekt als hartnäckig entpuppen sollte, sind auch Lutschtabletten gegen Halsschmerzen, Hustensaft und ein Anti-Grippe-Mittel nützlich.

Nasenspray zu bekommen ist zwar nicht angenehm, aber in jedem Fall besser als eine Schniefnase in den Sommerferien ©stock.adobe.com/Halfpoint

8. Antiallergika: Sicherheit bei bekannten und unbekannten Allergien

Ob Heuschnupfen oder Sonnenallergie: Plötzlich auftretende Allergien können die Ferienfreude massiv trüben – deswegen denkt bei bekannten Allergien unbedingt an entsprechende Antihistaminika. Eine cortisonhaltige Creme verspricht bei Hautallergien schnelle Linderung. Bei schwereren Allergien – etwa gegen Insektenstiche oder Nüsse – gehört natürlich auch das Notfallset mit Adrenalin-Pen und Co ins Gepäck. Manche Medikamente dürfen nicht zu warm werden – eine kleine Kühltasche hilft, wenn es Richtung Sonne geht.


Allergien sind bei Kindern weit verbreitet, ganz vorn im Ranking: Heuschnupfen und Nahrungsmittelallergien ©stock.adobe.com/yanadjan

9. Persönliche Dauermedikamente: Ausreichender Vorrat für den gesamten Urlaub

Wer wegen chronischer Erkrankungen regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Denn im Urlaubsland gibt es das entsprechende Mittel möglicherweise nicht oder die Beschaffung erweist sich als komplizierter. Unser Tipp: Nehmt lieber eine Reserve mit. Wer fliegt, sollte die Medikamente im Handgepäck transportieren, falls der Koffer verloren geht. Bei flüssigen Mitteln unbedingt daran denken, dass sie zu den begrenzten Flüssigkeiten zählen und im 1-Liter-Beutel transportiert werden müssen. Bei Reisen ins Ausland kann ein mehrsprachiger Medikamentenplan oder ein Attest vom Arzt hilfreich sein – besonders bei verschreibungspflichtigen Präparaten oder wenn das Medikament unter das Betäubungsmittelgesetz fällt.

Am besten bestückt ihr eure persönliche Notfallapotheke mit ein bisschen Vorlauf, gegebenenfalls müsst ihr noch etwas bestellen ©stock.adobe.com/GrayFrog

10. Fieberthermometer und Zeckenzange: Unverzichtbare Helfer für schnelle Hilfe

Das Kind ist plötzlich schlapp und maulig? Lieber fix Fieber messen! Ein digitales Fieberthermometer ist der Klassiker, als besonders kinderfreundlich gelten Infrarot-Stirnthermometer, die eine Messung ohne Körperkontakt ermöglichen. Wer einen Familienurlaub mit vielen Outdoor-Aktivitäten plant, sollte außerdem unbedingt eine Zeckenzange parat haben – gerade im Sommer sind Zeckenbisse nicht selten. Mit einer entsprechenden Zange oder auch einer Zeckenkarte lassen sich die unliebsamen Schmarotzer fachgerecht entfernen, bevor sie Krankheiten übertragen können.

Wenn ein Kind im Urlaub krank wird, ist das superschade, schließlich vergehen die schönen Ferientage, ohne dass ihr gemeinsame Erlebnisse sammeln könnt. Aber gut, wenn ihr wenigstens das Wichtigste dabei habt! ©stock.adobe.com/Suzi Media

Je nach Reiseziel und individuellen Bedürfnissen sollte die Liste natürlich angepasst und erweitert werden – für Wanderungen empfiehlt sich beispielsweise noch ein Schmerzgel gegen Muskelkater, für entlegene Regionen in Übersee können Sets gegen Schlangen- oder Skorpionbisse essenziell sein. Bei speziellen gesundheitlichen Anliegen solltet ihr rechtzeitig vor der Reise mit dem Haus- oder Kinderarzt sprechen, um optimal vorbereitet zu sein.

Einen schönen Urlaub – bleibt am besten gesund!

Wer Pflaster, Wundspray & Co dabei hat, kann kleine Wunden selbst versorgen ©stock.adobe.com/Hanna

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