Sechs Tipps für den Zelturlaub mit der Familie

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Wenn der erste Zelturlaub mit der Familie bevorsteht, gibt es reichlich Fallen, in die man hineintappen kann. Wir helfen euch, Anfängerfehler zu vermeiden.

1. Die Wahl des Campingplatzes

Befasst euch frühzeitig mit der Suche nach dem richtigen Campingplatz. Gute (vor allem aber kleine und idyllische) Plätze sind oftmals schon Monate im Voraus ausgebucht.

Wer in erster Reihe am Wasser sein Zelt aufschlagen möchte, sollte sich rechtzeitig reservieren

2. Die richtige Ausrüstung

Nahezu ebenso wichtig wie der richtige Platz ist die richtige Ausrüstung! Sofern ihr nicht völlig abgehärtet sind, solltet ihr die dünne Isomatte aus eurer Jugendzeit gegen ein wunderbar-bequemes Luftbett eintauschen und den einflammigen Gaskocher gegen einen kleinen, kompakten Camping-Herd. Auch Klappstühle und ein Tisch sollten im Gepäck auf keinen Fall fehlen, ebenso ein Wasserkanister (im Idealfall mit Zapfhahn) und eine Kühlbox.

Mit der richtigen Ausrüstung macht das Campen noch mehr Spaß

3. Ganz wichtig: der Sonnenschutz

Natürlich könnt ihr auch ein schattiges Fleckchen erwischen. Aber wenn nicht (und das ist deutlich wahrscheinlicher), werdet ihr froh sein, wenn ihr vor eurer Abreise einen Sonnenschutz erworben habt – zum Beispiel einen kleinen Pavillon oder ein Sonnensegel (beides gibt es preisgünstig in Baumärkten).

Ohne Sonnenschutz wird schnell anstrengend, zumal es dann auch im Zelt heiß ist

4. Hilfreich: die Camping Card International

Besorgt euch die CCI, die Camping Card International. Mithilfe dieser Karte verfügt man über eine Camping-Haftpflichtversicherung, darüber hinaus werden oftmals Preisrabatte eingeräumt und die Anmeldeprozeduren auf den Plätzen sind deutlich einfacher.

5. Welches Zelt ist das richtige?

Als vierköpfige Familie für zwei, drei Wochen in ein kleines Kuppelzelt zu ziehen, ist alles andere als empfehlenswert. Wohin mit der Kleidung, der Ausrüstung, Nahrungsmitteln und Spielzeug? Was, wenn sich mal jemand zurückziehen möchte? Diesen und anderen Fragen werdet ihr euch stellen müssen, wenn das Zelt nicht den familiären Bedürfnissen entspricht. Am besten, ihr entscheidet euch für ein Familienzelt, in dem es zwei (oder mehr) getrennte Kabinen gibt und einen Aufenthaltsbereich, in dem die Familie bei Regenwetter zur Not auch mal essen kann. Für ältere Kinder ebenfalls empfehlenswert: ein separates Kinderzelt, in dem der Nachwuchs allein bzw. zu zweit schlafen kann!

Besonders hilfreich: ein großes Zelt mit Platz zum Schlafen, Spielen und Essen

6. Was sonst noch wichtig ist …

Und zu guter Letzt noch ein Tipp: Nehmt jede Menge Lektüre mit, denn die Kinder werden aller Wahrscheinlichkeit nach beschäftigt sein. Vorausgesetzt natürlich, ihr habt den für eure Familie richtigen Platz ausgewählt!

Auf Campingplätzen sind die größeren Kinder in der Regel in Gruppen unterwegs

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