Sieben Tipps für den Zelturlaub mit der Familie

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Wenn der erste Zelturlaub mit der Familie bevorsteht, gibt es reichlich Fallen, in die man hineintappen kann. Lumao hilft euch, Anfängerfehler zu vermeiden.

Wer zum allerersten Mal mit seinen Kids einen Zelturlaub plant, hat viele Fragen im Kopf: Zelten – ist das eine gute Idee? Was, wenn meine Kids nachts Angst haben, nicht schlafen können, frieren? Was für eine Ausrüstung brauche ich? Wie sollte der Campingplatz aussehen?

1. Der richtige Zeltplatz

Am Anfang stehen die Fragen: Wohin soll es gehen? Möchtet ihr in der Nähe zelten oder in die Ferne schweifen? Habt ihr vor, an einem Platz zu bleiben oder möchtet ihr von Campingplatz zu Campingplatz reisen? Sollte der Platz eurer Wahl Programm für die Kinder bieten? Mögt ihr es eher natürlich und idyllisch oder legt ihr auch im Zelturlaub Wert auf Komfort, auf eine Sauna zum Beispiel und ein Wellness-Angebot?

Wer in erster Reihe am Wasser sein Zelt aufschlagen möchte, sollte sich rechtzeitig reservieren

Unser Tipp: Befasst euch frühzeitig mit der Suche nach dem richtigen Campingplatz. Gute (vor allem aber kleine und idyllische) Plätze sind oftmals schon Monate im Voraus ausgebucht.

2. Welches Zelt passt zu uns?

Als vierköpfige Familie für zwei, drei Wochen in ein kleines Kuppelzelt zu ziehen, ist alles andere als empfehlenswert. Wohin mit der Kleidung, der Ausrüstung, Nahrungsmitteln und Spielzeug? Was, wenn sich mal jemand zurückziehen möchte?

Besonders hilfreich: ein großes Zelt mit Platz zum Schlafen, Spielen und Essen

Diesen und anderen Fragen werdet ihr euch stellen müssen, wenn das Zelt nicht den familiären Bedürfnissen entspricht. Am besten, ihr entscheidet euch für ein Familienzelt, in dem es zwei (oder mehr) getrennte Kabinen gibt und einen Aufenthaltsbereich, in dem eure Familie bei Regenwetter zur Not auch mal essen kann. Für ältere Kinder ebenfalls empfehlenswert: ein separates Kinderzelt, in dem der Nachwuchs allein bzw. zu zweit schlafen kann!

3. Wichtig: die Ausrüstung

Nahezu ebenso wichtig wie der richtige Platz ist die richtige Ausrüstung!

Mit der richtigen Ausrüstung macht das Campen noch mehr Spaß

Sofern ihr nicht völlig abgehärtet sind, solltet ihr die dünne Isomatte aus eurer Jugendzeit gegen ein wunderbar-bequemes Luftbett eintauschen und den einflammigen Gaskocher gegen einen kleinen, kompakten Camping-Herd. Auch Klappstühle und ein Tisch sollten im Gepäck auf keinen Fall fehlen, ebenso ein Wasserkanister (im Idealfall mit Zapfhahn) und eine Kühlbox.

4. An Sonnen- und Regenschutz denken

Ohne Sonnenschutz wird schnell anstrengend, zumal es dann auch im Zelt heiß ist

Natürlich könnt ihr auch ein schattiges Fleckchen auf dem Zeltplatz erwischen. Aber wenn nicht (und das ist deutlich wahrscheinlicher), werdet ihr froh sein, wenn ihr vor eurer Abreise einen Sonnenschutz erworben habt – zum Beispiel einen kleinen Pavillon oder ein Sonnensegel (beides gibt es preisgünstig in Baumärkten). Doch auch Regen und Wind müssen euch den Spaß am Zelten nicht unbedingt verderben. Ihr müsst nur auch für weniger schönes Wetter gerüstet sein. Deshalb gehören gerade auch beim Zelten Gummistiefel, Regenhose und Co ins Gepäck.

5. Hilfreich: die Camping Card International

Besorgt euch die CCI, die Camping Card International. Mithilfe dieser Karte verfügt man über eine Camping-Haftpflichtversicherung, darüber hinaus werden oftmals Preisrabatte eingeräumt und die Anmeldeprozeduren auf den Plätzen sind deutlich einfacher.

Campingplatz-Tipps von Lumao


Camping-Idyll am Kellersee

Lumao verrät euch heute einen echten Geheimtipp: einen verwunschenen Platz in der Holsteinischen Schweiz …


6. Pflicht: an die Hygiene denken

Wir haben mal in der Redaktion rumgefragt, das Ergebnis: Die meisten von uns sorgen sich vor unhygienischen Toiletten und Sanitäranlagen. Da ist es gut, wenn man vorsorgt. Unsere Tipps: Jedes Familienmitglied sollte Flipflops oder Badeschuhe dabei haben und damit auch duschen. Gerade kleinere Kinder sollten nach dem Toilettengang zum Händewaschen angehalten werden. Hier beruhigt ein Desinfektionsmittel, zum Beispiel Desinfektionstücher*, die unsicheren Mamas und Papas.

7. Was sonst noch wichtig ist …

Und zu guter Letzt noch ein Tipp: Nehmt jede Menge Lektüre mit, denn die Kinder werden aller Wahrscheinlichkeit nach beschäftigt sein. Vorausgesetzt natürlich, ihr habt den für eure Familie richtigen Platz ausgewählt!

Auf Campingplätzen sind die größeren Kinder in der Regel in Gruppen unterwegs

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