Virtuell reisen: Per Webcam in die Ferne schweifen

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Auch wenn wir noch so urlaubsreif sind – Corona zwingt uns, zu Hause zu bleiben. Unser Anti-Trübsal-Mittel: Webcams. Mit deren Hilfe könnt ihr mit euren Kids virtuell verreisen, zum Beispiel nach Afrika – auf Safari!

Nein, es ist nicht wirklich zu vergleichen: echte Reisen in ferne Länder und virtuelle Ausflüge am Computer. Ihr werdet nichts riechen und nicht die Sonne auf eurer Haut spüren. Ihr werdet keinen anderen Menschen und Kulturen begegnen und auch keine fremden Leckereien schlemmen. Aber: Das Coronavirus lässt uns keine Wahl. Viel mehr, als in Gedanken oder virtuell in die Ferne zu schweifen, bleibt uns zurzeit nicht. Von daher haben wir uns für euch auf die Suche gemacht und Webcams ausgegraben, durch die ihr euch ein wenig in die Ferne träumen könnt.

Also – schaltet den Computer, das Notebook oder euer Tablet an – und beamt euch weg, zum Beispiel auf die Piazza San Marco in Venedig. Zu den Niagara Fällen. Oder nach Afrika – auf Safari!

Toll für Eltern und Kinder: eine virtuelle Safari

Die Livecams von explore bieten euch und euren Kindern die Möglichkeit, bis nach Afrika zu gucken. Während wir diese Zeilen schreiben, wandert in Kenia gerade ein Nilpferd auf eine Wasserstelle zu.

Elefanten beobachten vom heimischen Sofa aus: über Webcams geht das ©adobestock/Simone

Ebenfalls spannend zu beobachten: die Elefanten im Tembe Elephant Park in Südafrika. Eine ganze Herde treibt sich da gerade rum, sie trinken, baden, tröten und dösen in der Sonne. Ein paar Zebras tummeln sich daneben, Antilopen nähern sich vorsichtig. Wirklich toll und total authentisch: Hier hört ihr jedes Piepsen, Surren und Grunzen.

Koalas schlafen rund 20 Stunden am Tag ©adobestock/apple2499

Oder zieht es euch eher nach Australien? Dann empfehlen wir euch die Webcams vom Lone Pine Koala Sanctuary. Denn mit ihrer Hilfe könnt ihr euch in den weitläufigen Tierpark in Brisbane zaubern, um die zuckersüßen Koalas mit ihren Puschelohren zu beobachten.

Mit Webcams auf Weltreise

Heutzutage kann man fast überall hin blicken: Ihr könnt euch den Vulkan Teide auf Teneriffa ansehen und auch den New Yorker Times Square und den Grand Canal in Venedig.

©Michael Amme

Oder ihr lasst eure Blicke kurz vor dem Abendessen noch mal schnell über die brasilianische Copacabana schweifen – auch das ist kein Problem. Sogar den Weihnachtsmann könnt ihr mit eurem Nachwuchs besuchen – über die Webcam im finnischen Rovaniemi, wo sich das Dorf des Weihnachtsmannes befindet.

Der Vorteil: Virtuell könnt ihr reisen, wohin ihr möchtet. Kein Flug ist zu teuer, keine Anreise zu weit, kein Klima zu kalt oder zu warm. Ihr seid im Handumdrehen in einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent. Wir wissen natürlich: Das ersetzt keinen Urlaub, keinen Wochenendausflug, keinen Städtetrip. Aber vielleicht tröstet euch ein klein wenig über die entgangenen Reisen hinweg. Und seht es doch mal so: Mückenstiche und Sonnenbrand bekommen ihr und eure Kinder auf diese Weise zumindest nicht …

Natürlich ist es schöner, Elefanten hautnah zu erleben. Aber zurzeit ist das weitgehend tabu ©Michael Amme

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