Familienurlaub auf der Nordseeinsel Föhr: Hier gibt es die Insider-Tipps!

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Unsere Lumao-Autorin Katia kennt die Nordseeinsel Föhr wie ihre Westentasche. Hier verrät sie absolute Insider-Tipps für Familien. Pflichtlektüre für alle Familien, die auf Föhr Urlaub machen!

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Auf Föhr ist alles weit: der Himmel, das Herz, der Horizont. Föhr – in Schleswig-Holstein gelegen – ist meine große Inselliebe, seitdem ich mit einem Insulaner zusammen bin – wer einen Nordmann heiratet, verliert sein Herz auch an dessen Heimat. Und selbst, wenn ich vermutlich nicht ganz objektiv sein kann: In Föhr hätte ich mich auch ohne Kerl verliebt. Weil die Nordsee-Schöne nicht so posh ist wie Sylt und nicht so spröde wie Amrum. Weil es hier alles im Überfluss gibt: Strand, Natur und Dorf-Idylle. Platz, obwohl die Insel im Windschatten der nordfriesischen Insel-Schwestern eigentlich ziemlich klein ist. Aber am Südstrand von Wyk, wenn der Blick auf die Halligen am Horizont fällt und man über gewellten Wattboden hinaus ins Blaue läuft, fühlt sich die Welt beinahe unendlich an.

Die Nordseeinsel Föhr ist von Wattenmeer umgeben – und damit perfekt geeignet, für Watt-Spaziergänge ©Katia Kröger

Der Familienurlaub startet auf der Fähre nach Föhr

Klar, dass auch unsere drei Kinder föhrliebt sind – schließlich ist die familienfreundliche Insel so etwas wie unsere zweite Heimat – nicht zuletzt, weil Oma und Opa dort leben. Großes Großeltern-Glück: Bei jedem Besuch werden wir mit offenen Armen und üppigen Torten empfangen, dazu haben wir den Urlaubs-Kindersitter gleich mit dabei. Und so haben wir die ersten Jahre als wachsende Familie jeden Urlaub und jedes lange Wochenende fast ausschließlich auf der Insel verbracht – denn von Hamburg ist man in knapp drei Stunden Fahrtzeit plus Fähre auch schon da.

Föhr ist die zweitgrößte deutsche Nordseeinsel, dennoch dauert es nicht mehr als vier Stunden mit dem Fahrrad,, um die Insel zu umrunden ©stock.adobe.com/Lars-Hendrik Frahm

Und genau dort, auf dem Deck der Fähren, die hier Norderaue oder Uthlande heißen, geht das Ferien-Feeling für uns immer schon los: Wenn der salzige Nordseewind die Frisuren in ein Fiasko verwandelt, die Sonne norddeutsch reserviert auf dem glatten Wattenmeer glitzert und die Kinder über der Reling hängen, um Seehunde oder Ungeheuer zu spotten – dann atmen wir Eltern tief durch und wissen, dass wieder herrlich entspannte Tage vor uns liegen.

Familien-Ritual auf Föhr: Trampolin und Beach Bar

Nach Ankunft geht es immer direkt an den Strand – unser liebstes Ritual zum Ankommen und Runterkommen vom Alltag, der auf Föhr sehr schnell sehr weit weg ist. Denn hier geht alles einen gemächlichen Gang – Hektik und Stress bleiben auf dem Festland. Selbst im Sommertrubel strahlt die Insel eine Ruhe aus, die fast körperlich spürbar ist. Dort, wo das Herz sitzt, vor allem.

Für Lumao-Autorin Katia und ihre Familie die schönste Insel weit und breit: die Nordseeinsel Föhr ©Katia Kröger

Föhr (Schleswig-Holstein) hat viele schöne Strände, aber der liebste ist uns der Südstrand von Wyk in Richtung Nieblum: weicher Sand, kunterbunte Strandkörbe, unzählige Herzmuscheln und der Blick auf die Halligen, die sich vor der Weite des Himmels wie Perlen auf einer Schnur reihen. Dann nehmen wir Eltern einen Willkommensdrink auf der hübschen Holzterrasse vor Pitschis Beach Bar, bohren die nackten Füße in buttergelben Sand und lassen das Inselgefühl in uns einströmen, während die Kinder auf dem Strandtrampolin mit Blick aufs Meer Salti und Schrauben üben.

Nordseeinsel Föhr: Insidertipps für Familien

Meist sind sie davon irgendwann so erhitzt, dass sie dringend ins Meer wollen – auch bei zwölf Grad Wassertemperatur und steifer Brise. Nordsee-Kinder sind notgedrungen hartgesotten. Denn auch wenn Föhr vollmundig als friesische Karibik beworben wird – bei den Temperaturen ist meist noch Luft nach oben. Zwar haben wir hier auch schon ziemlich heiße Tage mit mehr Nizza-als Nordsee-Feeling verbracht, aber in der Regel hat Föhr so ein Wetter: morgens Sprühregen mit Herbstvibes, nachmittags ein hoher Sommerhimmel mit malerischen Tupfenwolken und abends einen Sonnenuntergang, der einem vor lauter Freude die Tränen in die Augen treibt. Langweilig wird’s hier jedenfalls nie.

Vom Strand aus den Sonnenuntergang bestaunen – das geht auf Föhr wunderbar. Ein top Spot ist Utersum ©Katia Kröger

Aber zurück zum Strand und zum Wattenmeer, das natürlich nur zur Abkühlung taugt, wenn die Gezeiten mitspielen, denn je nach Tide erstreckt sich das Watt auch bis zum Horizont. Doch auch in den Prielen – mal flachere, mal tiefere Rinnsale im von Ebbe und Flut kunstvoll geformten Wattboden – kann man sich herrlich erfrischen. So oder so: Tief ist es nie, weshalb man auch mit kleinen Kids ohne Bedenken Beach Life leben kann. Und weil Kinder größer werden und mit ihnen die Ansprüche an Urlaub und Strandleben, sind wir mittlerweile auch gut bekannt mit der Surfschule, die direkt neben Pitschis Beach Bar liegt. Wer einmal mit dem SUP über die spiegelglatte Nordsee geglitten ist, vor sich die Welt und über sich Silbermöwen und Austernfischer, der möchte das immer wieder tun.

Mit dem SUP über die Nordsee gleiten – das ist einer der Lieblingsprogrammpunkt von Lumao-Autorin Katia ©Katia Kröger

Auf Föhr Pflichtprogramm: Sundowner an der Sydbar

Von dort laufen wir gern die extra breite Strandpromenade weiter Richtung Nieblum. Links das Meer mit der Küste von Amrum, die sich aus dem Blau von Wasser und Himmel herausschält, rechts die mit Strandhafer und Heckenrosen bewachsenen Dünen, die so charakteristisch für das Meer im Norden sind.

Strandhafer im Vordergrund, im Hintergrund die Nordseeinsel Amrum – Anblicke, zum Bleiben schön ©stock.adobe.com/UJac

Nach wenigen Minuten erreichen wir unseren zweiten Lieblingsspot: die Sydbar, die zum noblen Upstallsboom-Hotel gehört. Eigentlich ein schickes Restaurant, das immer schon Tage im Voraus ausgebucht ist, aber wer Lust auf ein gutes Glas Wein oder ein köstliches Föhrer Hofeis (unsere Lieblingssorte: Salziges Karamell!) hat, ordert einfach vorn am Desk und genießt es auf den einladenden Holzbänken direkt davor. Das ist übrigens unser allerliebster Spot zum Sundowner. Da können die Kids Weitsprung von der Promenade an den Strand üben und wir Eltern der Sonne dabei zuschauen, wie sie knapp neben dem Leuchtturm von Amrum ins Wasser fällt. Leben fühlt sich selten besser an.

Einer der absoluten Lieblingsspots unserer Autoirin auf Föhr: die Sydbar ©Katia Kröger

Nordseeinsel Föhr: Familien-Ausflug zum Goting Kliff

Weil wir immer in Wyk wohnen, sind wir meist am Südstrand, aber den Strand am Goting Kliff in Nieblum lieben wir auch sehr. Hier sind die Dünen höher, wie eine kleine Steilküste ragen sie über dem Naturstrand auf, der ein wenig wilder ist. Hier fühlt sich Nordsee fast nach Frankreich an: knarzige Kiefern am Wegrand, das Wasser rauer, die Muscheln größer. Aber statt Croque Monsieur bekommt man hier am Südwester Kiosk amtliche Pommes-Portionen und Naschi-Tüten, dazu chillige Sounds aus den Boxen, norddeutsches Bier über die Theke und einen Dünenspielplatz direkt anbei. Am liebsten sitzen wir Eltern auf einer von Heckenrosen umwucherten Holzbank mit Blick übers Meer, während die Kinder von der Düne auf den Strand hopsen, obwohl sie das eigentlich nicht dürfen.

Der Strand von Föhr, Nordsee, Schlswig-Holstein.
Wilder und wunderschön: das Gotinger Kliff ©stock.adobe.com/Olaf Schlenger

Ob es uns eigentlich nie langweilig auf Föhr (Schleswig-Holstein) wird, hat mich eine Freundin mal gefragt. So groß wäre die Insel ja nicht – wir würden vermutlich immer und immer wieder die gleichen Sachen machen. Stimmt. Und erstaunlicherweise nutzt sich nichts davon ab. Auch nicht unsere Nostalgie-Fahrradtour über die Inseldörfer, die einen alten Freund mal zum Weinen gebracht hat, weil er sie so bezaubernd fand.

Einfach schön und zudem auch noch arm an Steigungen: Radtouren über die Nordseeinsel Föhr ©Gary Asmussen

Aber die Dörfchen sind auch einfach zum Heulen schön: Wer gemächlich mit dem Rad an der Marsch durch Wrixum und Oevenum, durch Midlum und Alkersum bis nach Nieblum fährt, passiert schmucke kleine Reetdachkaten, überwuchert mit farbenfrohen Rosen und Clematis, eingefasst von den typisch friesischen Steinwällen, auf denen lila Lavendel blüht. Man radelt an üppigen Bauerngärten vorbei – und an keiner einzigen Bausünde. Denn selbst Neubauten werden hier mit altem Stein wieder aufgebaut und stets im typischen Friesenhäuschenstil. Das ist alles so charmant, dass wir uns jedes Mal wieder fragen, ob das Leben auf der Insel nicht auch dauerhaft etwas für uns wäre.

Föhr: Torten und Fischbötchen im Bilderbuchdorf Nieblum

Irgendwann hinter Alkersum taucht zwischen Feldern der Friesendom von Nieblum auf – der Kirchturm aus Backstein überragt die drumherum gruppierten Friesenkaten um ein Vielfaches. Mit der Vorliebe für die gewundenen Gässchen und postkartenschönen Reetdachhäuser sind wir allerdings selten allein: Nieblum ist das wohl beliebteste der bezaubernden Inseldörfer und daher gerade in der Hochsaison gut besucht.

Ein Friesendorf wie aus dem Bilderbuch: Nieblum auf Föhr ©stock.adobe.com/Alexander

Aber wir haben es bislang immer geschafft, beim urigen Fischladen Käpt‘n Nolte ein Krabbenbrötchen zu ergattern (und im Garten davor zwischen hohen Bäumen die beste Fischsuppe der Insel zu schlürfen) oder auf der mit leuchtendem Blauregen bewachsenen Terrasse der Teestube Nieblum einen schattigen Tisch zu belegen, um uns für die Rückfahrt mit Waffeln und üppiger Himmelstorte zu stärken. Gäbe es ein Café-Paradies – es läge genau hier!

Ein altes Silo, von dessen grünem Dach man den Ball mit Blick über Felder schlägt, ein Floß, um zur nächsten Bahn zu kommen – keine Minigolfanlage kann schöner sein als das Adventuregolf-Areal am Rand von Borgsum. Hier fahren wir hin, wenn der Strand zu sandig und Fahrradfahren zu anstrengend ist – der Ausflugsjoker, der die Kinder mindestens so happy macht wie uns Eltern. Ein sattgrüner Rasen, der unter den Füßen regelrecht federt, jede Bahn ein ebenso liebe- wie fantasievolles Unikat. Nebenan gibt’s noch ein ziemlich großes Maislabyrinth, in dem ich mich mit den Kids mal beträchtlich verirrt habe. Seitdem bleiben wir lieber beim Minigolf, wo unser Jüngster just wieder mit mehr Glück als Verstand diverse Hole-in-one geschlagen hat – und mit der Coolness des Letztgeborenen die großen Geschwister beeindruckt hat.

Wer eine Partie Minigolf spielen möchte, sollte dazu auf Föhr das Adventuregolf-Areal ansteuern ©Katia Kröger

Föhr: Was tun, wenn es regnet?

Ich könnte noch über so vieles schreiben: Die unwirkliche Stille am Meer, wenn der frische Wind aufhört zu wehen und man nichts außer den Möwen und dem Säuseln der Wellen hört. Der Anblick der kleinen Propellermaschinen, die sommers über dem Watt am hohen Himmel kreisen und in mir jedes Mal den Wunsch wecken, die Welt einmal aus der Vogelperspektive zu sehen. Das Gefühl, wenn die Füße auf der Wattwanderung Richtung Seehundsbänke im Schlick versinken. Über Konzerte am Strand, Rollschuhlaufen zur blauen Stunde und Wattritte im Sturmgalopp.

Der Hafen von Wyk ist immer einen Besuch wert, schließlich gilt er als einer der schönsten in ganz Schleswig-Holstein ©Tourismus GmbH/Oliver Franke

Aber vielleicht schreibe ich noch ein paar letzte Sätze übers Wetter. Weil man auf Föhr immer darauf gefasst sein muss, dass es von jetzt auf gleich umschlägt. Dass aus einem Strandtag ein verregneter Spielenachmittag im Ferienhaus wird. Dass man im Ölzeug in den Tag startet und abends im Sommerkleid auf der Promenade spaziert. Dass Wind und Sand von allen Seiten selbst im Sommer Herbstgefühle aufkommen lassen. Als Familie sollte man auf alles gefasst sein – und entsprechend Koffer packen. Auf Föhr ist eben alles möglich und nichts von Dauer: kein Schauer, kein Sturm, kein Groll. Nur die Liebe zu der Insel, die bleibt beständig. Zumindest bei uns.

Auf Föhr sollte man auf alles gefasst sein – auf Sonne, Wind und Regenwetter – auch an einem einzigen Tag ©Katia Kröger

Föhr: Lieblingstipps für Familien

Mit Kindern unterwegs auf der Nordseeinsel Föhr

  • Wenn das Wetter mal wieder unbeständig ist: Unsere Kinder lieben einen nachmittäglichen Ausflug zum Kino am Sandwall: Herrlich nostalgisches Filmtheater mit aktuellem Programm, vor allem für Familien mit Kindern.
  • Wer gern kreativ wird, kommt in die Kerzenscheune nach Nieblum, um kunterbunte Kerzen zu ziehen. Während die Kinder mit ihren Kunstwerken um die große Eiche auf dem Hof marschieren, können die Eltern in der Teestube Nieblum nebenan Kuchen essen und relaxen.
  • Für Action bei halbwegs stabilem Wetter fahren wir mit den Kindern gern zu Hinrichsens Farm in Dunsum, um Fußballgolf zu spielen oder in den riesigen Funballz über die Wiese zu kugeln. Für kleinere Kids gibt’s einen Streichelzoo und im Hofcafé kann man super Kleinigkeiten essen.
  • Kinder ins Museum? Unbedingt! Denn das Museum Kunst der Westküste ist nicht nur besonders schön, es ist auch gerade groß genug, um tolle Ausstellungen zu beherbergen und Kinder nicht zu überfrachten. Für die gibt’s vor Ort auch spannende Workshops, die meinen Kids sehr gefallen haben.
  • Auch wenn wir damit altersmäßig mittlerweile durch sind: Als die Kinder kleiner waren, haben wir mit den Kids viel Zeit auf dem schönsten Spielplatz der Insel, der Löwenhöhle, verbracht. Baumumstanden in einem Wäldchen in Wyk mit fantastischer Seilbahn.
  • Und noch zwei Tipps für Fahrradtouren über die Insel: Besonders hübsch sind neben der Marschtour durch die Dörfer der Streckenabschnitt durch die Godelniederung zwischen Goting und Hedehusum und der wunderschöne Bohlenweg direkt auf dem Strand zwischen Nieblum und Greveling.
Auch absolut sehenswert: das Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum in Wyk, ein schönes Naturkundemuseum ©Föhr Tourismus GmbH/Harald Bickel

Top Tipp für Familien: die Ferienanlage Landliebe auf Föhr

  • Auf Föhr gibt es unzählige Ferienwohnungen – und ein wunderschönes Apartmenthaus für Familien mit Kindern. Im ehemaligen Hotel Landliebe wird zwar kein Frühstücksservice mehr angeboten, sondern man wohnt als Selbstversorger, aber die Anlage mit Gemeinschaftsräumen und -küche, mit der Tobescheune und dem tollen Spielplatz ist ein Traum für Familien. Würden wir nicht immer privat wohnen, könnte ich mir gut vorstellen, uns in der Ferienanlage Landliebe einzuquartieren.

Wo Familien mit Kindern auf Föhr gut essen können

Urlaub ist immer nur so gut wie das Essen vor Ort, findet Lumao-Autorin Katia. Sie verrät uns ihre Lieblings-Gastro-Spots auf Föhr ©Katia Kröger
  • Im silberblauen Airstream von Lütt Matts am Föhrer Südstrand gibt’s frischesten Kibbeling, leckere Fischburger und sogar vegane Fischstäbchen. Heißer Tipp: Die Pommes – so, so gut! Sonntags steht das Comfort-Food-Mobil auch oft auf dem Wyker Fischmarkt.
  • Noch mehr guten Fisch, schnörkellos, aber in bester Qualität, gibt’s beim Fischposten Denker vor der Wyker Stöpe gleich am Eingang der Fußgängerzone. Die Fischbrötchen sind ein Muss!
  • Kinderfreundlich essen gehen klappt hervorragend im Restaurant Störtebeker in Wrixum, wo wir mindestens einmal pro Urlaub alle die köstliche Vollkorn-Pizza und selbstgemachte Limo genießen. Über die Straße gibt es einen Spielplatz, auf dem die Kinder sich ordentlich austoben können, während wir Eltern noch ein zweites Glas ordern. Herrlich.

Föhr: Die besten Cafés, Eis- und Strandbars

Wunderschön gelegen: das Wyker Café an der Promenade © Föhr Tourismus GmbH/Moritz Kertzscher
  • Die krassesten Torten und fluffigsten Waffeln gibt’s in Stelly’s Hüüs, einem bezaubernd altmodischen Café in Oldsum. Weil es immer gut besucht ist, hat man ausreichend Zeit, die hübsche hausgemachte Keramik oder andere Interior-Kleinigkeiten als Souvenir mitzunehmen.
  • Auf unserer Nostalgie-Fahrradtour über die Inseldörfer kommen wir in Oevenum immer am Macke Pudel vorbei, einem süßen Café und Deli, in dem New York-Style auf friesische Bodenständigkeit trifft. Wieso? Weil es zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts viele Insulaner nach Amerika zog – und die Urenkel des Namensgebers sich heute in ihrem Crossover-Café auf beides besinnen.
  • Etwas versteckt in einer Seitenstraße in Wyk liegt die Stattbar mit gutem Kaffee und einer winzigen Außen-Terrasse. Besser, man schickt die Kinder derweil in die frisch eröffnete Eisbar gleich nebenan.
  • Ganz am Ende des Südstrands liegt etwas abgeschieden der Beachclub Lipsi. Hier sitzt man auf einer windgeschützten Terrasse oder direkt auf einer Strandliege am Wasser, während die Kinder den Teerwall rauf- und runtertollen und Sandburgen bauen.
  • Was früher das Café Schlickblick war (weltbester Name!) heißt heute Watt’s Up und ist Nieblums beste Beach Bar: Mit Blick auf sandpanierte Kinder am Strand gibt‘s knusprige Pommes mit hausgemachten Soßen und Törtchen-Kunstwerke vom Konditormeister – was will man mehr.

Kleiner Shoppingführer für Föhr

Immer einen besuch wert: der Hofladen vom Föhrer Inselkäse in Alkersum ©Föhr Tourismus GmbH/Jens Oschmann
  • Tolle Taschen aus und hübsche Kleinigkeiten findet man in der Wyker Manufaktur Vonlele. Meine Tochter war schockverliebt in die glitzerden Buchstaben-Aufnäher für Jacken und Co, ich hab‘ mich mit coolen Karten eingedeckt.
  • Für Mamas Me-Time liebe ich Onerbrek (friesisch für Unterhose) in Wyk, wo es coole Styles spannender Labels gibt. Übrigens auch für Männer, falls Papa auch mal Me-Time beim Shopping braucht.
  • In Föhr gibt’s sogar eine eigene Mini-Rösterei, in der man ziemlich guten Kaffee kriegt: Schaut also unbedingt mal bei FKK Coffee in Wyk vorbei und deckt euch mit echtem Inselkaffee ein.
  • Alkersum hat hübsche Häuser – und eine Milchtankstelle mit frischer Hofmilch zum Zapfen und Käse aus dem Automaten. Nebenan im Hofladen Föhrer Inselkäse gibt‘s ein großes Sortiment Hausgemachtes von Wurst bis Eierlikör, außerdem viele regionale Spezialitäten und im Obergeschoß Hübsches zum Anziehen und Verschenken. Oder man setzt sich einfach ins nette Hofcafé und lässt die Kids in der Matschküche spielen.

Alle Infos zu Föhr mit Kindern

Wer noch mehr Infos zur Friesischen Karibik benötigt findet hier auf der Seite von Föhr Tourismus alle Details. Das Kinderprogramm von Föhr findet ihr hier, und wer eine Unterkunft sucht, kann hier stöbern.

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